Forstscheune Bahlenhüschen
Auf dem Gelände der Revierförsterei Bahlenhüschen des Forstamtes Friedrichsmoor wurde eine aus dem Jahr 1770 stammende Forstscheune rekonstruiert. Die Mittel der Stiftung Wald und Wild wurden für die Rekonstruktion des Reetdaches, den Innenausbau und für Fenster und Türen verwendet. Nicht zuletzt sorgte die Stiftung im Jahr 2005 für eine sehr angemessene Bestuhlung. Die Rekonstruktion der denkmalgeschützten Scheune erfolgte so, dass sie für Informations-, Dokumentations- und Bildungsveranstaltungen genutzt werden kann, insbesondere ist sie auch für Schulklassen im Rahmen praktischer Umweltbildung und –erziehung offen. Interessierte Besucher sollen über nachhaltige Nutzungsformen wie z.B. die Forstwirtschaft und die Jagd informiert werden.

Dachsanierung Scheune und ehem. Pferdestall Schildfeld
Im Rahmen der Erhaltung von forsthistorischen Objekten wurde auf dem Forsthof Schildfeld auf zwei Nebengebäuden des Ensembles die traditionelle Bedachung mit Reet erneuert. Das gesamte Ensemble steht unter Denkmalschutz. Erst nach der Dacherneuerung durch die Stiftung konnte die Grundsanierung und der Ausbau als EU-zertifiziertes Wildvermarktungsunternehmen im Forstamt Schildfeld vorgenommen werden.
Rekonstruktion des alten Forsthofes des Forstamtes Conow
Im Jahr 2003 konnte mit finanzieller Unterstützung die alte Forstscheune rekonstruiert werden. Nach ihrer Fertigstellung soll sie als „Haus des Waldes“ ein waldpädagogisches Kabinett, sowie ein Wald- und Forstmuseum beherbergen. Am 31. Mai 2006 fand die Einweihung statt. Mit unserer finanziellen Unterstützung wird im Jahr 2006 das Haus des Waldes ausgestaltet.
Forsthof Dümmer
Im Jahre 2002 wurden umfangreiche Finanzmittel für die Erhaltung des Forsthauses Dümmer gespendet. 2002 drohte insbesondere der rückwärtige Teil des denkmalgeschützten Ensembles einzustürzen. Nachdem zuvor in diesem Teil der Keller sowie die Geschossdecke aus Landesmitteln wieder hergestellt wurden, untersuchte man zunächst die Bausubstanz der Fache und das Ständerwerk. 100% des Ständerwerks und damit auch der Fache mussten erneuert werden. Hinzu kamen neue Fenster und eine neue Haustür sowie Regenrinnen und Fallrohre. So konnte der rund 60 qm große Hausteil erhalten werden. Die Arbeiten wurden zum Teil von Forstwirten und ABM, aber zum überwiegenden Teil von heimischen Firmen ausgeführt, so dass die Spende ebenfalls der Erhaltung von regionalen Arbeitsplätzen dienen konnte  Die Spende dient damit der waldpädagogische Kinder- und Jugendarbeit bzw. einer sozialen Begegnungsstätte.
Forstsamendarre Jatznick
Dem Forstamt Rothemühl wurden für die Erarbeitung einer Ausstellungskonzeption für den öffentlichen Bereich des neu konzipierten und im Bau befindlichen Projektes „Samendarre Jatznick – historische Produktionsstätte der kommunikativen Lehre und Begegung“ im Jahre 2005 erste finanzielle Mittel durch die Stiftung Wald und Wild in Mecklenburg-Vorpommern bereitgestellt. Für die Umsetzung dieser Konzeption werden durch die Stiftung weitere umfangreiche Finanzmittel bereitgestellt. Das Ziel des Projektes ist die Errichtung einer ständigen Ausstellung im Tourismusgebäude der Forstsamendarre Jatznick. In dieser Ausstellung wird der Besucher (vom Vorschulkind bis zum gestandenen Forstmann) in verständlicher, umfassender und interessanter Form mit der Geschichte der Forstsamendarre und den Produktionsabläufen in der Darre konfrontiert
Wiederaufbau Waldhütte Grittel
Im Jahr 2001 wurden großzügige Zuwendungen der Stiftung an den Verein „Wald und Bildung“ Kaliß e.V. für den Wiederaufbau der Waldhütte Grittel verwendet. Die Waldhütte wird vorrangig waldpädagogisch von Kindern und Jugendlichen im Rahmen von Schulprojekttagen genutzt.
Jugendwaldheim Loppin
An der mecklenburgischen Seenplatte am Rande des Naturparks Nossentiner-Schwinzer Heide befindet sich das Jugendwaldheim Loppin. Wer die Einrichtung besucht, ist daran interessiert, den Wald in seiner ganzen Vielfalt zu erleben; seine Schönheit, seinen Zauber aber auch Sorgen wahrzunehmen. Das Programmangebot soll dabei behilflich sein und bietet erlebnisreiche Stunden voller Spannung, Spaß und Abenteuer.
Das Ökosystem Wald mit Herz, Kopf und Hand zu erfahren ist Mittelpunkt des pädagogischen Konzeptes. Durch unsere Stiftungsmittel konnte im Jahre 2001 der Sanitärbereich im Haupthaus saniert werden. Es entstanden zwei separate Bereiche mit WCs und modernen Wasch- und Duschmöglichkeiten.
Die Sanierung war besonders wichtig, da in den Bungalows zum damaligen Zeitpunkt noch keine Duschmöglichkeit bestand.
Ausbau der Waldschule Alt Jabel
Seit ihrer Gründung im Jahre 1999 haben schon mehr als 1000 Kinder die Waldschule besucht. Bei Klassenfahrten, Projekttagen, Umweltworkcamps oder in Ferienlagern haben sie in spielerischer Form viel über die Natur und sich selbst erfahren. Die im Jahr 2001 und 2002 von der Stiftung zur Verfügung gestellten Mittel wurden für die Errichtung eines Spielplatzes auf dem Gelände der Waldschule für die Beschilderung eines Waldlehrpfades sowie für den Bau einer biologischen Kleinkläranlage verwendet. Im Mai 2008 wurde das erste neue Blockhaus für die Unterbringung von Kindern und Betreuern eingeweiht und in Betrieb genommen. Im Mai 2009 folgte dann der Neubau des zweiten Blockhauses mit zwei Gruppenräumen und einem Betreuerzimmer. Beide Häuser wurden gemeinsam mit dem Ministerium für Soziales und Gesundheit zu gleichen Teilen finanziert. Die Stiftung spendierte außerdem noch Terrassen vor den Gebäuden. Im Spätherbst folgten Anpflanzungen von Büschen und Bäumen sowie eine Rasenfläche, so dass das gesamte Ensemble ansprechender wird (der Rasen ist auf dem nebenstehenden Foto noch nicht aufgelaufen).
Waldmuseum Lütt Holthus
1998 wurden Stiftungsmittel für die erste Ausstattung und Einrichtung des neuen Museums zur Verfügung gestellt. Dazu gehörte der Einkauf von Ausstellungsstücken, Präparaten, Technik wie z.B. Diaprojektoren, Texttafeln u.ä. Das Waldmuseum Lüttenhagen war eines der ersten Museen dieser Art im Land Mecklenburg-Vorpommern. Neu war die Art, die Ausstellung zu präsentieren. Wir finden hier nicht die klassische Museumsausstellung sondern ein Museum zum Anfassen. Der Besucher wird zum Beobachten, Ausprobieren und Mitmachen angeregt. Es wird von Besuchern alles Altersklassen gut angenommen und eignet sich für Schulklassen ebenso wie für Einzelbesucher oder Familien. Bisher wurden knapp 40.000 Besucher gezählt.
Waldschule Schönberg
Aus Mitteln der Stiftung erfolgte die Sanierung des historischen Backhauses auf dem Forsthof Gostorf und die Errichtung der Waldschule, eines schönen Holzhauses mit Gründach und Terrasse. Hier basteln die Kinder mit Naturmaterialien, lauschen Waldgeschichten und selbstgebastelten Musikinstrumenten, stimmen sich auf einen erlebnisreichen Tag im Wald ein oder lassen ihn ausklingen und essen in der Backstube selbst gebackenes Brot. Der Start und die Strategie der Waldschule waren Anlass, in das Förderprogramm „Region aktiv“ aufgenommen zu werden. Ende des Jahres 2005 wurde über das Programm „Nachhaltige Waldwirtschaft“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung nahtlos der Anschluss geschafft.
Seit 2005 sind jährlich rund 2000 Kinder und Jugendliche in der Waldschule zu Gast.
Aus der Projektarbeit sollen letztlich Impulse für das ganze Bundesland Mecklenburg-Vorpommern entstehen. So kann das Fortsetzung finden, was mit Stiftungshilfe ins Rollen gebracht wurde – zum Wohle und zur Freude der Kinder.
Lehr- und Informationszentrum des Vereins „Wald in unserer Landschaft“ e.V. auf dem Forsthof Schildfeld
Eine wesentliche Aufgabe des Vereins ist die Vermittlung von Kenntnissen über die Lebensgemeinschaft Wald an Kinder und Jugendliche. Zur Ermöglichung dieser Aufgabe wurde durch unsere Unterstützung in einem ehemaligen Wirtschaftsgebäude auf dem Forsthof Räume renoviert und mit Mobiliar ausgestattet.
Aus einem nicht mehr genutzten Pferdestall entstand 2004/05 mit Stiftungsmitteln die Informations- und Begegnungsstätte „Pferdestall“ des Vereins „Wald in unserer Landschaft e.V.“ Diese Erweiterung ermöglicht eine wesentlich intensivere und umfassendere Öffentlichkeitsarbeit für den Lebensraum Wald. Durch den vollständigen Neuausbau und die komplette Innenausstattung des Gebäudes können hier Veranstaltungen mit bis zu 60 Personen durchgeführt werden. Dabei handelt es sich genauso um waldpädagogische Veranstaltungen, bei denen Schulklassen viel Wissenswertes rund um den Wald in ihrer Region erfahren, wie um Vortragsabende, Ausstellungen oder Vereinsveranstaltungen. Auch nach den jeweiligen Jagden des Forstamtes wird den Jägern durch diese Räumlichkeiten ein schöner Abschluss des Jagdtages ermöglicht.
Untersuchungen zur Raumnutzung und zum Wanderverhalten des Damwildes und des Schwarzwildes in Südwest-Mecklenburg unter besonderer Berücksichtigung des Bejagungseinflusses und der Rolle älterer Stücke in den Rotten
Die Ergebnisse dieser Untersuchungen wurden im Infoblatt Nr. 4 und im Infoblatt Nr. 5 veröffentlicht.
Waldolympiade
Alle Forstämter des Landes wurden im Jahr 2007 mit Lehr- und Anschauungsmaterial zur jährlichen Ausrichtung der so genannten Waldolympiade ausgestattet, auf der seitdem die 4. Grundschulklassen des Landes mit großer Begeisterung wetteifern. Die Stiftung begleitet diese Veranstaltungen auch weiterhin und hilft wenn erforderlich mit Beiträgen zu Fahrtkosten und Verpflegung.
Waldmobile
Zwei Gewerbeanhänger wurden mittels Car-Printing und einer sehr umfangreichen Ausstattung mit Waldpädagogikmaterial in Waldmobile verwandelt. Das pädagogische Material reicht von moderner Medientechnik über Bestimmungsbücher, Experimentierkästen, Spielen, Bastelmaterial bis hin zu einem großen Zelt mit Tischen und Bänken. Ziel ist, mit dem universell einsetzbaren „Waldmobil“ waldpädagogische Arbeit örtlich flexibel zu ermöglichen, und zwar in erster Linie für Kindergärten und Vorschulklassen.
Dauerausstellung „Jagd und Natur“ auf dem Rügenhof
Der Kreisjagdverband Rügen wurde mit den erforderlichen Mitteln ausgestattet, um diese Dauerausstellung in einer leeren Scheune in Putgarten am Kap Arkona einrichten zu können. Damit soll die breite Öffentlichkeit erreicht werden, um diese mit dem jagdlichen Geschehen vertraut zu machen.
„Prädatorenmanagement in Küstenvogelschutzgebieten“
Der Förderverein für Naturschutzarbeit Uecker-Randow-Region e.V. wurde im Jahr 2006 unterstützt. Ziel war, die Küstenvogelschutzgebiete in M-V mit den benötigten Fallen und Fuchskunstbauten auszurüsten, um in diesen sensiblen Bereichen eine Prädation durch Haarraubwild auszuschließen. Der Raubwilddruck auf die Brutbestände der Küstenvögel konnte nach Abschluss des Projektes am Jahresende 2008 deutlich gesenkt werden.
Projekte auf dem Darß
Mit dem Nationalparkamt Vorpommersche Boddenlandschaft ist die Stiftung seit Jahren eng verbunden und förderte dort sowohl den Ausbau der Jagdhütte auf der Buchhorster Maase als auch die Untersuchung der Raumnutzung des Rotwildes durch GPS-Satelliten-Telemetrie.
Forstliche Untersuchungen
In Zusammenarbeit mit dem Ministerium und dem Waldbesitzerverband Mecklenburg-Vorpommern fördert die Stiftung die Erarbeitung eines Leitfadens für eine zukunftsorientierte Eichenwirtschaft und ein Projekt zur schonenden Gewinnung von Roterlen mit Seilkranktechnik.

Jährlich geförderte Projekte:

Landeswildtage
Für die jeweils Ende September in Ludwigslust stattfindenden Landeswildtage wird für den Landesjagdverband ein Förderbeitrag übernommen.

Ausstellung „Kunst für Wald und Wild“ im Forstamt Jasnitz
Der Forstverein Mecklenburg Vorpommern e.V. – Regionalgruppe Hagenow – wird zur Durchführung der jährlich im September/Oktober stattfindenden Ausstellung unterstützt.

Landschaftspflegeverein Mecklenburgisches Elbtal, Heidelandschaft, Schalsee e.V.
Der Verein wird jährlich gefördert, um den ehemaligen Grenzstreifen in seiner ursprünglichen Form erhalten zu können. Dazu sind umfangreiche Rodungs- und Pflegearbeiten erforderlich.


Rebhuhnprojekt
Der Landesjagdverband wird seit dem Jahr 2006 durch jährliche Zuwendungen unterstützt, um sein Projekt „Wiedereinbürgerung des Rebhuhns in der Lewitz“ vorantreiben zu können. Die Anzahl der Brutpaare konnte seit 2006 von 50 auf 94 im Jahr 2009 gesteigert werden.

„Baum des Jahres“
Die Stiftung ist Mitglied im Kuratorium und zahlt einen jährlichen Förderbeitrag.