Aktuelles
17.10.2013

15 Jahre Stiftung Wald und Wild in Mecklenburg-Vorpommern

Mehr als 2 Millionen für Wald und Wild

Forsthof Schildfeld aus der Luft

Die im Jahr 1998 durch den Hamburger Claus Robert Agte gegründete Stiftung Wald und Wild in Mecklenburg-Vorpommern ist für das Land Mecklenburg-Vorpommern ein außer­ge­wöhn­licher Glücksfall und beispiel­su­chend in Deutschland und freut Natur­schützer wie Jäger in MV gleichermaßen.

Unter seinem Leitspruch „Mecklenburg-Vorpom­merns Reichtum ist die Schönheit seiner Landschaft und die Einzig­ar­tigkeit seiner Tierwelt“ wurden seit 1998 mehr als 60 wildbio­lo­gische und forst­wis­sen­schaft­liche Projekte mit einer Gesamt­summe von 2,2 Millionen Euro gefördert. Zweck der Stiftung ist es, einen Beitrag zur Erhaltung des Waldes als Lebens­grundlage einer Vielzahl pflanz­lichen und tieri­schen Lebens in Mecklenburg-Vorpommern zu leisten.

„Wir tragen die Verant­wortung dafür, unserer Nachwelt eine intakte, arten­reiche Tier- und Pflan­zenwelt zu hinter­lassen, dafür müssen wir alles tun, nur darauf ist das Ziel der Stiftung ausge­richtet“, so Agte, und ergänzt: „Wald und Wild gehören zusammen“.

In seinem 650 ha Revier in Schildfeld gibt es ein fried­liches Neben­ein­ander von Wald und Wild, von Feldjägern, Bauern und Förstern. Der Beweis dafür sind gesunde Wildbe­stände und keine Wildschäden im Wald. Und auch die notwendige Jagd ist tierschutz­konform und beispiel­gebend. Voraus­setzung dafür ist das Mitein­ander, gemeinsame Bejagungs­stra­tegien und wenige gut organi­sierte Bewegungs­jagden, ohne Stress für das Wild.

Mehrmals jährlich gibt die Stiftung das Infoblatt „Wald&Wild“ zu vorwiegend natur- und jagdwis­sen­schaft­lichen Themen heraus. Unter dem Motto „Die Kinder von heute sind die Natur­schützer von morgen“ erschien das Kinderbuch „Mein Wildtier-Abenteuer“, das in mehreren Auflagen auch durch Landes­jagd­ver­bände in anderen Bundes­ländern Verbreitung fand.

Dieses außer­ge­wöhn­liche Engagement blieb natürlich nicht unbeachtet. So erhielt Claus Robert Agte 2007 aus den Händen des Minis­ter­prä­si­denten von Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Harald Rings­torff, das Bundes­ver­dienst­kreuz am Bande, das ihm der Bundes­prä­sident Horst Köhler „in Anerkennung der um Volk und Staat erwor­benen beson­deren Verdienste“ verliehen hatte. Der Stiftungs­gründer ist außerdem Träger der DJV Ehren­nadel, Ehren­mit­glied des LJVM‑V und erhielt die Goldene Verdienst­nadel des LJV M‑V. Wenngleich diese hohen Auszeich­nungen Ausdruck des langjäh­rigen Wirkens für das Land Mecklenburg-Vorpommern sind, so sind für ihn doch die lachenden Kinder­augen bei der Waldolym­piade der größte Lohn.

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